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Das Industrieland Nordrhein-Westfalen ist einer der wichtigsten Standorte der deutschen Papierindustrie. Über 7.000 Menschen in rund 30 Betrieben produzieren hier Papier, Karton und Pappe für Industrie, Handel, Verwaltung und privaten Konsum. Kleine und mittlere, oft familiengeführte Unternehmen gehören dabei ebenso zum Branchenmix wie große Standorte internationaler Konzerne; alteingesessene Traditionsunternehmen ebenso wie erst vor wenigen Jahren angesiedelte Fabriken. Die nordrhein-westfälischen Papierhersteller erwirtschaften einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro.

Die deutsche Papierindustrie ist die Nr. 1 in Europa. Im weltweiten Vergleich liegt sie an vierter Stelle hinter China, den USA und Japan. Mit einem Umsatz von über 15 Mrd. Euro und einer Jahresproduktion von knapp 23 Mio. Tonnen werden insgesamt rund 3.000 verschiedene Papiersorten hergestellt. An rund 160 Produktionsstandorten beschäftigt die Industrie in Deutschland etwa 40.000 Mitarbeiter.

Aktuelles

Intensiver Austausch zu Themen der Papierindustrie mit NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart bei der WEPA

Am 11. August 2020 war der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. auf Einladung des Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes NRW, Martin Krengel, zum Austausch über die wirtschaftspolitischen Belange der Papierindustrie in Nordrhein-Westfalen zu Gast bei der WEPA in Arnsberg.

In dem Gespräch wurde die Bedeutung von Standortfaktoren für die Papierindustrie wie eine stabile und wirtschaftlich konkurrenzfähige Energieversorgung, eine sichere Wasserversorgung und die Begrenzung bürokratischer Hürden bei Prüf- und Genehmigungsverfahren hervorgehoben. Auch die Digitalisierung als Megatrend für die Papierindustrie und weitere innovative Zukunftsthemen wie die CO2-freie Papiererzeugung wurden diskutiert.

Mit dem Termin setzten der NRW-Wirtschaftsminister und Vertreter der Papierindustrie in Nordrhein-Westfalen ihren stetigen Dialog fort.

Neben dem Austausch über wirtschaftspolitische Themen stand auch eine Werksbesichtigung auf dem Programm. Bei dem aufgrund der Corona-Vorschriften verkürzten Rundgang durch das Werk Müschede  erhielt der Minister einen Einblick in die Produktion von Hygienepapieren.

Coronavirus: Informationen, Programme und Ansprechpartner für Unternehmen in NRW

Die Verbreitung des Corona-Virus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Die Auswirkungen belasten die Liquidität einiger Unternehmen. Die Landesregierung hält zur Bewältigung dieser Krise Unterstützungsmöglichkeiten bereit, die allen Unternehmen in NRW zur Verfügung stehen.

Dazu zählen öffentliche Finanzierungsangebote, z. B. über die Bürgschaftsbank NRW oder das Landesbürgschaftsprogramm. Auch ein Ausgleich von Auftragsengpässen über das Kurzarbeitergeld ist möglich. Entschädigungen für Quarantäne-bedingte Tätigkeitsverbote bzw. Arbeitsausfälle können bei den Landschaftsverbänden beantragt werden. Fortgeführt werden auch in der Krise Angebote der Landesregierung zur Investitions- und Innovationsförderung.

Details finden Sie auf der Homepage des MWIDE:

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner